Der Wettbewerb im Überblick

Mit dem Clusterinnovationswettbewerb IQ Innovationspreis Mitteldeutschland fördert die Europäische Metropolregion Mitteldeutschland neuartige, marktfähige Produkte, Verfahren und Dienstleistungen zur Steigerung von Innovation und Wettbewerbsfähigkeit in Mitteldeutschland. Der Wettbewerb wird in fünf branchenspezifischen Clustern ausgelobt. IQ steht für Innovationsquotient.

Der bundesweit ausgeschriebene Wettbewerb mit Fokus auf die Region Mitteldeutschland bindet als Dachmarke auch die Innovationspreise der Städte Halle (Saale) und Leipzig ein. Bewerbungen aus diesen Städten haben somit doppelte Gewinnchancen.

Warum bewerben?

Insgesamt wird im Rahmen des Wettbewerbs ein Preisgeld von über 60.000 Euro vergeben. Clustersieger erhalten einen Barpreis in Höhe von 7.500 Euro sowie umfangreiche PR-, Marketing- und Beratungsleistungen. Dazu zählen ein Imagekurzfilm zur Innovation, ein Imagetext, sowie ein professionelles Foto, das in der IQ-Finalistenbroschüre veröffentlicht wird. Begleitet wird die Auszeichnung von professioneller Pressearbeit. Der Gesamtsieger des IQ Innovationspreis Mitteldeutschland erhält zudem ein Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro.

Die Städtesieger aus Halle (Saale) und Leipzig erhalten ein gesondertes Preisgeld in Höhe von je 5.000 Euro.

Womit kann man sich bewerben?

Prämiert werden martfähige Produkte, Verfahren und Dienstleistungen, die nicht länger als zwei jahre am Markt sind. Aber auch potenziell disruptive Frühphasenprojekte können eingereicht werden und finden gleichberechtigt Berücksichtigung im Bewertungsprozess. Jede Bewerbung muss sich mindestens einer der Clusterkategorien des IQ-Wettbewerbs zuordnen lassen.

Wer kann sich bewerben?

Der IQ richtet sich vor allem an junge Unternehmer (StartUps), Gründer, Studenten und Wissenschaftler. Aber auch an Bestandsunternehmen. Prinzipiell kann sich jeder mit einem entsprechenden Bewerbungsgegenstand (siehe ,,Womit kann man sich bewerben”) bewerben.

Bewerber, die nicht aus den Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt oder Thüringen kommen, müssen innerhalb des Bewerbungsprozesses folgende Frage beantworten:

Welchen konkreten Impact wird Ihre Innovation in Mitteldeutschland erzielen und durch welche Maßnahmen wird dies erreicht?

Bewerbungen für den IQ Innovationspreis Mitteldeutschland 2022 konnten vom 06. Dezember 2021 bis zum 14. März 2022 nur online über unser Bewerbungsformular eingereicht werden.

Der Fahrplan für den IQ Innovationspreis 2022

Ablauf des Juryverfahrens

Die Innovationen werden in einem mehrstufigen Verfahren von führenden Experten aus den jeweiligen Clustern unter die Lupe genommen. In unabhängigen Fachjurys ermitteln sie die Clusterpreisträger.

Bei der Bewertung stehen die Hauptkriterien Innovationsgrad, Wirtschaftlichkeit und Marktfähigkeit im Fokus. Als Basis für die Bewertungen dienen die Angaben aus dem Bewerbungsformular sowie die Präsentation des Bewerbungsgegenstandes in den Pitches. Das Bewertungsverfahren findet in mehreren Schritten statt.

Sichtung der Bewerbungsunterlagen

Zunächst werden alle Bewerbungen auf ihre allgemeine Plausibilität geprüft. Hier geht es darum, ob Bewerbungen einen konkreten Clusterbezug im Sinne der Clusterkategorien haben.

Cluster Elevator Pitch

Die Juroren prüfen alle plausiblen Bewerbungen auf Innovationsgrad, Wirtschaftlichkeit und Marktfähigkeit und diskutieren in einem ersten Treffen miteinander, welche Bewerbungen sie für den Cluster Elevator Pitch nominieren. Im Ergebnis dieser ersten Diskussion werden 4 – 6 Bewerbungen zum Pitch eingeladen. Im Pitch soll die Innovation innerhalb von 10 Minuten präsentiert werden, eine 10-minütigen Fragerunde schließt sich an. Bereits in dieser Runde wird über den Erst- und Zweitplatzierten des Clusters entschieden. Die Wahl bleibt bis zur Preisverleihung geheim.

Elevator Pitch

Die beiden Besten eines jeden Clusters werden in die 10er Short List aufgenommen und zum Elevator Pitch eingeladen. In diesem clusterübergreifenden Gremium sitzen Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik/Verwaltung. Hier geht es für die Bewerber vor allem um eine allgemein verständliche Darstellung der nominierten Innovationen. Die Juroren bewerten die unternehmerische Kompetenz sowie den Innovationsgrad im Gesamtkontext aller Präsentationen und ermitteln im Rahmen der Jurysitzung den Gesamtsieger des jeweiligen “IQ-Jahrgangs”. Auch dieser wird erst zur Preisverleihung verkündet.

Hinweis: Die lokalen Städte-IQs veranstalten eigene Jurysitzungen, die unabhängig von den mitteldeutschen Jurystufen stattfinden. Jeder lokale Veranstalter hat nochmals gesonderte Bewertungskriterien, so dass nicht erfolgreiche Bewerbungen aus dem mitteldeutschen Juryverfahren dennoch Gewinnchancen bei ihrem lokalen Wettbewerb haben können.

Teilnahmebedingungen

Die Teilnahme am Wettbewerb ist kostenfrei. Der Bewerbungszeitraum begann am 06. Dezember 2021 um 12:00 Uhr und endete am 14. März 2022 um 23:59 Uhr. Eine Teilnahme ist nur in diesem Zeitfenster möglich. Die Veranstalter behalten sich das Recht auf eine Änderung der Teilnahmebedingungen vor. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Alle eingereichten Informationen werden streng vertraulich behandelt.

Die Bewerbenden versichern bei der Einreichung der Bewerbung die Richtigkeit der gemachten Angaben, insbesondere der Angaben zu den Schutzrechten. Falsche Angaben führen zum Wettbewerbsausschluss. Vergebene Preise können aberkannt werden, wenn sich nach Vergabe der Preise herausstellt, dass Angaben der Bewerbenden falsch waren. Die Verantwortung für die rechtliche Unbedenklichkeit der Innovation tragen allein die Bewerbenden.

Fragen rund um die Bewerbung beim IQ Innovationspreis Mitteldeutschland können per Mail an info@iq-mitteldeutschland.de gerichtet werden.

Ansprechpartnerin

Hanka Fischer
Projektleiterin IQ Innovationspreis Mitteldeutschland | Innovations- & Projektmanagement

Telefon: +49 341 600 16 16
E-Mail: fischer@mitteldeutschland.com