Sponsoren

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Die Corona-Pandemie prägt unseren Alltag in vielen Bereichen. Umso mehr freue ich mich, dass die Pläne für den IQ-Innovationspreis 2021 vorangetrieben werden. Die Stadt Halle (Saale) unterstützt diesen länderübergreifenden Wissenschaftspreis erneut mit ihren starken Partnern: der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Technologie- und Gründerzentrum Halle GmbH. Innovationsfähigkeit ist ein entscheidendes Kriterium für den Erfolg – dies gilt auch und gerade in Krisenzeiten. So bin ich gespannt auf die diesjährigen Bewerbungen und wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Erfolg.

Mit herzlichen Grüßen

Dr. Bernd Wiegand, Oberbürgermeister der Stadt Halle (Saale)

IQ Innovationspreis Halle

Der IQ Innovationspreis Halle wird als Wissenschaftspreis von der Stadt Halle (Saale), der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Technologie- und Gründerzentrum Halle GmbH vergeben. Der Wettbewerb wird innerhalb der Dachmarke des IQ Innovationspreis Mitteldeutschland durch die Europäische Metropolregion Mitteldeutschland umgesetzt.

An dem Wettbewerb des IQ Innovationspreis Halle können sich Bewerber beteiligen, wenn sie eine Innovation beim IQ Innovationspreis Mitteldeutschland in einem der fünf Cluster einreichen und in Halle (Saale) ansässig sind.
Die Preisstifter loben für den IQ Innovationspreis Halle ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro aus.
Bewerber aus Halle (Saale) haben auch die Chance auf weitere Preisgelder, die im Rahmen des IQ Innovationspreis Mitteldeutschland vergeben werden. Clustersieger erhalten 7.500 Euro Preisgeld, der Gesamtsieger 15.000 Euro.

Die allgemeinen Wettbewerbskriterien, denen auch der IQ Innovationspreis Halle unterliegt, finden Sie unter Wettbewerbsübersicht.

Aktueller Preisträger: Fraunhofer – Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS – Team ,,matriheal”

(v.l.n.r.) Dr. Marco Götze, Tobias Hedtke, Dr. Christian Schmelzer vom Team ,,matriheal” | Bildnachweis: Tom Schulze

Natürliche Wundauflage

Innovatives Verfahren fördert Heilung chronischer Hautverletzungen

Ein Drittel aller Wundpatient*innen in Deutschland leidet unter chronischen Wunden, die schlecht oder gar nicht heilen. Besonders ältere Menschen sind betroffen. Durch den demografischen Wandel wächst der Bedarf nach besseren Medizinprodukten, die bei der Wundheilung unterstützen. Ein Team des Fraunhofer-Instituts für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS in Halle nutzt dafür Elastin. Dieses natürliche Strukturprotein verleiht Geweben und Organen, so auch der Haut, die nötige Elastizität und Spannkraft. Elastinfasern können vom Körper jedoch nicht mehr selbst produziert werden, wenn sie durch natürliche Alterungsprozesse, Umwelteinflüsse oder Verletzungen beschädigt wurden. Dies ist auch bei großflächigen Verletzungen der Haut der Fall. Bei Brandwunden oder tiefen und chronischen Wunden, die vor allem bei altersbedingten Erkrankungen wie zum Beispiel Diabetes auftreten, wird kein neues Elastin nachgebildet. Mit der Innovation ist es gelungen, das Protein zu einem Bruchteil der bisherigen Kosten und in großen Mengen zu Wundauflagematerialien zu verarbeiten, die durch eine geschickte Kombination von natürlichen Bestandteilen die außergewöhnlichen Eigenschaften der Haut imitieren. Zur Behandlung großflächiger oder chronischer Wunden eingesetzt, beschleunigt dieses Material den Heilungsprozess, hemmt Entzündungen und verbessert Elastizität und Erscheinungsbild des Narbengewebes. Die Forschenden gehen mit ihrem Produkt derzeit in erste Studien und planen die Markteinführung bis 2025.

Weitere Informationen:

Sponsoren des IQ Innovationspreis Halle

Stadt Halle (Saale)

Mit ca. 237.000 Einwohnern ist Halle die größte Stadt in Sachsen-Anhalt. Halle bildet gemeinsam mit dem benachbarten Leipzig den Ballungsraum Leipzig-Halle, in dem mehr als eine Million Menschen leben. Halle ist Sitz einer der ältesten Universitäten Deutschlands, der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, sowie der Burg Giebichenstein Kunsthochschule. Darüber hinaus beheimatet die Stadt die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und die Kulturstiftung des Bundes.

www.halle.de

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Forschung und Lehre mit über 500 Jahren Tradition: Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) bietet ein breites Fächerspektrum in den Geistes-, Sozial-, Natur- und den medizinischen Wissenschaften an. Die größte und älteste Hochschule Sachsen-Anhalts entstand 1817 aus dem Zusammenschluss der 1502 gegründeten Universität Wittenberg und der 1694 gegründeten Friedrichs-Universität Halle. Heute hat sie rund 20.000 Studierende und 340 Professoren.

www.uni-halle.de

Weinberg Campus Technologiepark

Die Technologie- und Gründerzentrum Halle GmbH verfolgt den Ansatz, die weitere Entwicklung des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort zu fördern sowie den Standort durch geeignete Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen national und international bekannter zu machen. Des Weiteren ist der Verein bestrebt die Ansiedlung innovativer Unternehmen zu unterstützen und die Vernetzung ansässiger Einrichtungen und Unternehmen zu stärken.

www.technologiepark-weinberg-campus.de

{Der IQ-Preis stellt eine unglaublich starke Motivation für junge Wissenschaftler/innen und Gründer/innen dar. Allein durch die Teilnahme gelangt man zu ungeahnter Aufmerksamkeit für sein Projekt und findet durch die neu geknüpften Kontakte zu Realisierungsmöglichkeiten und Lösungswegen, die einem so vorher nicht zugänglich waren.{
Felix Marske, Mitarbeiter des AK Hahn am Intituts für Chemie der Martin - Luther - Universität Halle - Wittenberg, Gewinner des IQ Innovationspreis 2020 im Cluster Automotive

Teilnehmer des IQ Innovationspreis Halle

CLUSTER AUTOMOTIVE
CLUSTER ENERGIE/UMWELT/SOLARWIRTSCHAFT

Dr. Jens Messerschmidt | Arzt/Zahnarztpraxis – Das Pflaster aus Milcheiweiss

Dr. Michel Hahn | ECH Elektrochemie Halle GmbH – ANTHROPLAS-Analysator

CLUSTER INFORMATIONSTECHNOLOGIE

Mirko Kisser | AID MEDWARE GmbH– TELVAD – Telemedical Cardiac Aftercare App

Andreas Weishaupt | DER SEMINAR (ALWA UG) – DER SEMINAR CAMPUS – Homeoffice-Plattform für den Mittelstand

Torsten Bönnhoff | digital images GmbH – Targus VOD

Andreas Duckstein | Helix Services GmbH – kybi – (R)echt neugedacht

Jörg Brähmig | Lubey AG – Lubey Connect – Digitales Abrechnungsmanagement

CLUSTER LIFE SCIENCES

Dr. Jenny Müller | DIE FRISCHEMANUFAKTUR GmbH – Maximale Haltbarketi und Natürlichkeit für aromatisiertes Wasser

Dr. Sebastian Luci | Endomedica GmbH – OLED-basierte flexible Anwendung für Patienten bei photodynamischer Therapie

Tobias Hedtke | Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS – matriheal – Innovative Wundauflagematerialien auf Basis von Elastin

Prof. Dr. Karsten Mäder | Institut für Pharmazie Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg  – ART Delivery – für eine effizientere Therapie von Malaria und Schistosomiasis

Prof. Dr. Dariush Hinderberger | Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg – Neuer Bluttest auf Pankreaskrebs

Prof. Dr. Barbara Seliger | Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Medizinische Fakultät, Institut für Medizinische Immunologie  – Biglykan als prognostischer Biomarker und neue Zielstruktur für akute myeloische Leukämien und myelodysplastische Syndrome

Robert Gühne | wirewire GmbH – anabox smart

CLUSTER CHEMIE/KUNSTSTOFFE